Verschiedene Geldscheine

Zahlungsdienstleister möchten mitverdienen

Verschiedene GeldscheineDie Tatsache ist nicht zu ignorieren, Online-Glücksspiele sind grundsätzlich illegal. Dieses Verbot gilt ebenfalls für die Zahlungsdienstleister. Es ist für den Bankangestellten klar ersichtlich, dass die Zahlungstransaktionen über ein Online Casino laufen. Daher ist die Abwicklung derartiger Geschäfte illegal. Skrill beispielsweise ignoriert diese Gesetzeslage komplett. In jüngster Zeit haben schon einige Kreditinstitute derartige Zahlungsabwicklungen abgelehnt. Nicht lizenzierte Online-Casinos dürfen nicht aktiv in Deutschland ihre Glücksspielangebote präsentieren und demzufolge auch keine Zahlungsaktivitäten abwickeln. Banken machen sich gemäß Gesetz strafbar, wenn sie Zahlungsaufträge für nicht lizenzierte Online Casinos durchführen.

Die Banken

Ein Großteil der Banken beteiligt sich als mitverdienender Zahlungsdienstleister. Wenn es hart auf hart kommt, könnte den Kreditinstituten sogar Beihilfe zum illegalen Glücksspiel nachgesagt werden. Das Problem ist wohl, dass die Banken sich nicht vergewissern, ob die infrage kommenden Online Casinos lizenziert sind. Private Anbieter präsentieren tolle Angebote, verfügen jedoch oft nicht über die erforderliche Lizenz. Der nichtsahnende Spieler akzeptiert, nutzt eine der aufgeführten Zahlungsoptionen und macht sich in dem Moment ebenfalls strafbar. Die Banken hingegen überprüfen selbstverständlich auch nicht jedes Online Casino.

Im Theoretischen sind diese „Sünden“ leicht aufzuspüren, in der Routine der Bankmitarbeiter ist es wahrscheinlich nicht realisierbar, jede gezahlte Transaktion zu überprüfen. Allerdings könnte der Bürger auch negativ denken und sich sagen, na ja die Banken haben auch nichts gegen Mitverdienen im Bereich Glücksspiel, dass dieser Bereich exorbitante hohe Gewinne gewährleistet, ist jedem Konsumenten klar. Der deutsche Staat sieht die Gefahr der Spielsucht teilweise auch an den einfachen Zahlungsabwicklungen, die bereitwillig von den Banken durchgeführt werden. Sofortüberweisung, Kreditkarteneinsatz usw. sorgen für unverzügliches Weiterspielen, wenn das Kundenkonto des Gamers leer ist.

Wer profitiert?

Unter anderem profitieren die Kreditinstitute. Kreditkartenunternehmer berechnen ansehnliche Gebühren und sind lukrativ beteiligt. Experten erklären, dass von 100 Euro, die der Spieler an ein Casino, welches in Malta reguliert ist, überweist, die Zahlungsdienstleister maximal 6 Euro verdienen. Die Vielzahl der Spieler lässt erahnen, wie hoch die „Nebeneinnahmen“ der Banken sind. Die Auszahlungen werden ähnlich gehandhabt und ermöglichen weitere Einnahmequellen der Dienstleister.

Glücksspielmarkt legalisieren

Einige EU-Länder sind der Auffassung, dass der gesamte Glücksspielmarkt ausnahmslos legalisiert werden sollte. Entsprechende Richtlinien sichern gleichzeitig die Steuereinnahmen. Dänemark, Frankreich, Spanien und Italien haben diese Weitsicht bereits bewiesen. In der Spielhalle kann Geld abgehoben und bar bezahlt werden, was beim Online Casino nicht möglich ist, sodass die Zahlungsdienstleister durchaus im Vorteil sind.

Druck auf Zahlungsdienstleister

Bezahldienste in diesem Bereich anzubieten, ist nicht tolerierbar. Das Glücksspiel verspricht gigantische Gewinne, diese Möglichkeit will sich keiner entgehen lassen. Wenn sich jedoch kein Zahlungsdienstleister bereit erklärt, die Zahlungsformalitäten abzuwickeln, ist das Spielen mit Echtgeld in nicht lizenzierten Online Casinos nicht möglich. Die deutschen Behörden wollen endgültig das illegale Glücksspiel stoppen und versuchen daher, die Grundlage zu entziehen, und zwar indem keine Zahlungen geleistet werden können.

Ohne Euro rollt keine Roulette-Kugel im Internet, so ist die Auffassung der Verantwortlichen. Die deutschen Behörden können auf keine ausländischen Online Casinos einwirken, jedoch auf die Zahlungsdienstleister, denen nun Strafen auferlegt werden, wenn sie entsprechende Zahlungsaufträge ausführen. Für die Zahlungsdienstleister sieht es ernst aus, denn in jüngster Vergangenheit wurden einige Finanzinstitute bereits verwarnt und sogar verklagt. Zahlungsdienstleister können also nicht mehr zukünftig am Online-Glücksspiel mitverdienen.Wenn du jetzt auch Lust hast zu spielen sieh dir folgende Seite an: