Europa Flagge 1

Hintergründe zur europäischen Glücksspielregulierung

Die European Gaming and Betting Association – EGBA hat kürzlich noch einmal mit Nachdruck die Europäische Kommission auf die zunehmend verwirrende Gesetzgebung in Sachen grenzüberschreitender Online-Glücksspiele hingewiesen. Der internationale Glücksspielverband erklärte, dass die derzeitige Situation europaweiter Glücksspielangebote im Internet durch uneinheitliche Gesetze in den EU-Mitgliedsstaaten immer mehr beeinträchtigt wird. Aus diesem Grund fordert die renommierte europäische Institution von der Brüsseler Kommission eine nachhaltige Lösung, um alle EU-Länder zusammenzubringen. Aktuell greifen lediglich einige EU-Vorschriften wie die Datenschutzreform und Geldwäscherichtlinie. Die Verbreitung der Angebote im Netz beruht einzig auf der Basis der in allen EU-Ländern rechtsgültigen Grundfreiheit über Landesgrenzen hinweg Handel zu treiben, während Glücksspielregeln jeder Staat für sich selbst definiert.

Die Vorteile einer europarechtskonformen Konzession

Nicht nur in Deutschland beschäftigen sich Branchen und Politik mit der Gestaltung und Umsetzung rechtlicher Rahmenbedingungen für Online Casinos und Co. In ganz Europa ist dieses brisante Thema aktuell am Köcheln. Da die meisten Anbieter von Online-Glücksspielen in verschiedenen Ländern tätig sind, macht die Forderung der EGBA durchaus Sinn, einen europaweiten Konsens anzustreben. Dabei sollte es in erster Linie darum gehen, die Rechte und Interessen der europäischen Bürger in einer zunehmend vernetzten Welt besser zu schützen.

Ebenfalls sollten die Unternehmen der Glücksspielbranche das Recht bekommen, auf einem einheitlich regulierten Markt sich einen fairen Wettbewerb liefern zu können. Tatsächlich müssen sich die Betreiber jedoch mit längst nicht mehr zeitgemäßen nationalen Vorschriften auseinandersetzen, die mit der schnellen, grenzüberschreitenden und technologischen Entwicklung des Internets nicht Schritt halten können.

Das ist am Ende nachteilig für alle Seiten, denn EU-Staaten könnten mit einer klaren Gesetzgebung feste Steuersätze verbuchen, Spieler wären umfassend geschützt und die Glücksspielbetreiber müssten sich nicht mehr mit 28 unterschiedlichen Auslegungen von Glücksspielgesetzen für Online Casinos auseinandersetzen. Das Betsson Casino ist eine Art Vorzeigemodell ausgestattet mit unzähligen internationalen Konzessionen, kann sich ein jedes Mitglied auf ein seriöses Spielerlebnis verlassen.

Europäer zieht es vermehrt zum Spielen ins Netz

Der EGBA – als der Dachverband aller europäischen Glücksspielunternehmen hat die Forderung einer einheitlichen europäischen Lösung mit interessanten Fakten belegt. Gut zwölf Millionen Europäer spielen regelmäßig online um echtes Geld und tätigen tagein und tagaus bis zu einer Million Buchungsvorgänge mit den offiziell lizenzierten Anbietern, die dem Branchenverband der EGBA angehören.

Der Aufwärtstrend der Online-Spielmöglichkeiten im Zeitalter des rasanten technologischen Wandels erfordert ein Umdenken im europaweiten Verbraucherschutz. Mehr als 20 Prozent aller Sportwetten sowie klassische Glücksspiele angefangen mit Slots über Poker und Roulette bis hin zu Bingo und Lotto finden heutzutage im Internet statt. Mehr Sicherheit und Einigkeit kann nach der Markt Beurteilung der EGBA ausschließlich über eine effektivere Regulierung in Einklang mit allen europäischen Ländern umgesetzt werden.

Die Marktanforderungen haben sich geändert

Es greifen offiziell lediglich vereinzelt Richtlinien EU-weit, wie die Datenschutz-Grundverordnung und AMLD zur Bekämpfung von Geldwäsche. Der nationale Glücksspielsektor nutzt zwar diese Regulierungsgrundlagen wie sie auch in anderen Branchen zur Anwendung kommen, allerdings unterliegt die glücksspielrechtliche Gesetzesauslegung nationalen Richtlinien. Dass es hier Änderungsbedarf gibt, ist lange bekannt, nicht zuletzt haben sich fortschrittlich-liberale Länder in Europa wie Dänemark, Schweden, Niederlande, Italien und auch Spanien und Portugal in der jüngeren Vergangenheit der Legalisierung von Online Casinos angenommen.

Genau hier liegt das zunehmend größere Ausmaße annehmende Problem, denn jeder EU-Staat hat seine eigenen Regeln und Anforderungen. Der vereinte Kontinent arbeitet also isoliert voneinander und ohne Rücksicht auf den grenzüberschreitenden Charakter des Internets. Das hat zur Folge, dass es mittlerweile 28 grundsätzlich unterschiedliche Regelwerke gibt, mit denen sich Unternehmen und Spieler auseinandersetzen müssen.

Europäische Richtlinien würden vieles leichter machen

Damit die Bürger Europas, unabhängig davon, ob sie gern wetten, spielen oder auf Glückszahlen tippen, sicher im Netz ihren Hobbies nachgehen können, ist ein Umdenken erforderlich. Natürlich sind in nicht regulierten Märkten wie Deutschland Casinospiele in virtuellen Spielhallen geduldet, sofern eine EU-Lizenz vorliegt, aber allein der Fakt, dass es nicht offiziell anerkannt wird, ist zwingend zu beheben.

Diesbezüglich hat die EU-Kommission bereits 2014 eine Liste von Maßnahmen zusammengestellt, die die Länder ergreifen sollten, um sicherzustellen, dass der europäischen Bevölkerung ein einheitlicheres und höheres Verbraucherschutzniveau bei Online-Glücksspielen zugutekommt. Die Umsetzung haben allerdings nur wenige Mitgliedsstaaten vorangetrieben. Ein seit vielen Jahren auf dem europäischen Markt aktiver Online-Anbieter ist das Karamba Casino, der Betreiber verfügt über mehrere Lizenzen Du kannst also sicher Deinem Hobby nachgehen.